Alles Wissenswerte über Bauchnabel-Piercings

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Bauchnabel-Piercings sehen schön aus und liegen voll im Trend, doch bevor du dich dazu entschließt dir ein Piercing stechen zu lassen, verraten wir dir alles, was du rund um das Thema Bauchnabel-Piercing wissen musst, denn nicht nur beim Stechen, auch bei der Pflege danach, gibt es einiges zu beachten. Daher haben wir im Folgenden alles Wissenswerte für dich zusammengefasst. Grundsätzlich darfst du dir ein Piercing stechen lassen, wenn du mindestens 18 Jahre alt bist oder du eine Einverständniserklärung deiner Eltern vorlegen kannst. Solltest du noch unter 14 Jahren sein, ist es empfehlenswert noch etwas warten, denn du befindest dich noch im Wachstum und deine Haut dehnt sich noch aus.

Bei der Wahl des richtigen Piercing-Studios solltest du darauf achten, dass alles sauber ist, steril gearbeitet wird und dass sich der Piercer Zeit für dich nimmt, um dich in einem ausführlichen Beratungsgespräch über alle Risiken, Nebenwirkungen und die richtige Pflege des Bauchnabelpiercings aufzuklären. Hast du ein gutes Studio gefunden und einen Termin vereinbart kann es losgehen. Der Bauchnabel ist keine ganz so einfache Stelle zum Piercing-Stechen. Gerade bei dünnen und straffen Bäuchen kann es etwas schwierig werden, eine geeignete Stelle zum Durchstechen zu finden. Grundsätzlich heilen Bauchnabelpiercings langsamer ab, als Piercings an anderen Körperstellen. Die Haut um den Bauch herum befindet sich permanent unter Spannung und die oft eng anliegende Kleidung reibt am Bauchnabelpiercing. Daher können schon mal sechs Wochen bis drei Monate vergehen, bis die Wunde verheilt ist. In seltenen Fällen kann die Heilungsdauer bis zu einem Jahr betragen.

Bauchnabelpiercings werden grundsätzlich im Liegen gestochen, da sich die Haut so im entspannten Zustand befindet. Vor dem Piercing-Stechen wird die gewünschte Stelle desinfiziert, betäubt und gekennzeichnet. Mit einer speziellen Zange wird nun die Haut fixiert und dann mit einer Nadel durch die gekennzeichnete Hautfalte gestochen und zugleich ein kleiner Plastikschlauch durch das Loch geführt. Erst dann kann der Piercer den Piercing-Schmuck (Ring) einsetzen. Zum Schluss wird der Schlauch wieder entfernt und die Wunde mit einem sterilen Verband oder Pflaster versorgt, um Entzündungen zu vermeiden. Die Wunde sollte stets sauber bleiben und immer schön desinfiziert werden. Achte darauf, das Pflaster regelmäßig zu wechseln und die Wunde nicht mit unsauberen Fingern zu berühren. Verzichte zu Beginn auf Schwimmbad- und Solariumbesuche und vermeide zu enge Kleidung und Wannenbäder. Eine Dusche ist aber erlaubt. Auch auf Sport solltest du die ersten Wochen lieber verzichten. So lange die Wunde noch nicht komplett verheilt ist, solltest du unbedingt das Erstpiercing (Ring) tragen. Frühstens nach zwei Monaten, wenn die Wunde vollständig verheilt ist, kannst du das Erstpiercing gegen anderen Piercing-Schmuck ersetzen. Sollte sich die Haut um dein Bauchnabelpiercing herum rot verfärben und sich entzünden oder gar eitern, musst du einen Arzt aufsuchen und die Wunde medizinisch versorgen lassen.