Bauchnabel Piercing – Ersteinsatz

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Das Piercing wird in vielen Ländern schon seit Jahrzehnten praktiziert. Die Schmuckvarianten reichen von auffällig bis hin zu dezent und einfachen Schmuckstücken. Das Bauchnabelpiercing gehört ebenfalls zu den beliebten Piercings in der heutigen Zeit. Beim Ersteinsatz sollte jedoch auf Einiges geachtet werden, damit man auch lange Freude an dieser Art des Schmucktragens hat.

Wie jeder Mensch individuell ist, so ist auch jeder Bauchnabel unterschiedlich. Bevor man sich dazu entschließt, ein Bauchnabelpiercing zu tragen, sollte man sich vorher bei einem fachlich gut ausgebildeten Piercer informieren. Er wird sich den Bauchnabel ansehen und auf Möglichkeiten, aber auch Gefahren hinweisen. Minderjährige benötigen für den Ersteinsatz des Piercings die Einverständniserklärung der gesetzlichen Vertreter. Ein seriöses Piercingstudio wird diese Erklärung auch immer verlangen und nicht einfach wild drauf los schießen.

Was wird beim Ersteinsatz gemacht?
Der Piercer erklärt genau seine Vorgehensweise und beginnt die Stelle, welche gestochen wird zu desinfizieren. Anschließend markiert er mit einem dafür vorgesehenen Stift, die Einstichstelle von beiden Seiten. Hierzu wird der Kunde gebeten, sich hinzulegen, damit eine genaue Arbeitsweise gegeben ist und Kreislaufproblemen vorgebeugt werden kann. Für den Piercingvorgang müssen sterile Materialien verwendet werden und auch das Piercing darf erst vor dem Einsatz aus der sterilen Verpackung entnommen werden.

Mit einer Zange oder auch Piercingklemme wird die Haut nun etwas gestrafft und angehoben. Durch das Loch, welches sich in der Zange befindet wird später das Loch mit einer Nadel gestochen. In diesem gestochenen Loch befindet sich dann ein kleiner schmaler Schlauch, durch welchen dann das Piercing geschoben wird. Im Anschluss wird ein Pflaster über das Piercing geklebt.

Welche Piercings eignen sich für den Bauchnabel beim Ersteinsatz?
Auch hier kommt es wieder auf die Beschaffenheit des Nabels an. Am gängisten sind die Bananenpiercings mit jeweils einer Metallkugel am Ende. Der Piercingstab ist entweder aus einem Bioflex-Material oder aus Edelstahl gefertigt. Beim flexiblen Stab besteht der Vorteil, dass das Piercing leichter nachgibt und ein Hängenbleiben verhindert werden kann. Aber auch Ringe können als Ersteinsatz verwendet werden. Hier sollte man sich auf jeden Fall gut informieren und auch den Rat des Piercers beherzigen, wenn er zu einem bestimmten Piercing rät. Sobald die Wunde abgeheilt ist, kann man ja nach Belieben austauschen und verändern.

Pflege des Piercings nach dem Ersteinsatz
Besonders der Bauchnabel bzw. die Bauchregion ist anfälliger für Infektionen, da er ständig in Bewegung ist und Fusseln von Kleidung in die Wunde geraten können. Eine Nachbehandlung ist daher sehr wichtig und auch die Pflegehinweise sollten genau beachtet werden. Das Pflaster sollte die ersten Tage immer wieder getauscht werden. Auch die Einstichstelle sollte unter fließendem warmen Wasser gereinigt und das Piercing kurz hin und her bewegt werden. So verhindert man, das sich schmerzende Verwachsungen bilden. Anschließend wird eine Pflegecreme aufgetragen und ein frisches sauberes Pflaster auf die Stelle geklebt. Auch sollte man darauf achten, dass nicht ständig der Hosenbund oder Gürtel die Wunde unnötig reizen und strapazieren.

Ein gut verheiltes Bauchnabelpiercing ist sicherlich ein absoluter Hingucker und man hat zahlreiche Möglichkeiten verschiedene Schmuckstücke einzusetzen. Wem ein Piercing im Bauchnabel nicht genügt, kann diese natürlich noch erweitern. Es gibt zahlreiche verschiedene Piercingmöglichkeiten rund um den Bauchnabel.

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