Bauchnabelpiercing – alles Wissenswerte und die Trends

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Ein Bauchnabelpiercing ist sieht nicht nur klasse aus, es drück auch ein gewisses Lebensgefühl aus. Auch ist es das am weitesten verbreitete Piercing weltweit! Doch so toll das Schmuckstück auch ist, musst du über einige Fakten vorher erfahren, denn es trägt auch einige Risiken mit sich. Nicht nur beim Stechen, sondern auch in der Pflege danach sind einige, wichtige Dinge zu beachten.

Wie wird das Bauchnabelpiercing gestochen?
Zunächst ist es wichtig zu wissen, dass ein Piercing erst ab 18 Jahren erlaubt ist. Wenn du dir ein Bauchnabelpiercing vorher stechen lassen möchtest, brauchst du die Einverständniserklärung deiner Eltern. Das Stechen an sich geht relativ schnell und meist fast schmerzlos von statten. Eine Betäubung ist nicht notwendig, da du die Betäubungsspritze wahrscheinlich schmerzhafter spüren würdest, als das Stechen des Piercings selbst.
Nach der Desinfektion um den Bauchnabel herum wird eine Hautfalte (meist die Haut direkt über dem Bauchnabel in eine Zange genommen, um die Haut gut greifen zu können. Dann wird eine Hohlnadel durchgeführt, hier wird dann das sogenannte Erstpiercing gesetzt. Dieses ist aus Kunststoff und hat gezeigt, dass dies zu Beginn am verträglichsten ist. Es ist sehr wichtig, dass du das Erstpiercing bis zur kompletten Abheilung trägst.

Wie hoch ist der Schmerzfaktor?
Der Schmerz beim Durchstechen wird meist eher als gering empfunden. Es könnten allerdings Komplikationen auftreten und die Einstichstelle oder das Bauchgewebe kann sich entzünden. Das kann schon eher schmerzhaft sein. Wende dich daher immer an deinen Arzt, wenn es zu solchen Unannehmlichkeiten kommen sollte. Aber auch zu enge Jeans können zu Schmerzen führen.

Wie pflege ich die Einstichstelle / das Bauchnabelpiercing?
Nach dem frischen Stechen sollte das Piercing, bzw. die Eichstichstelle spätestens alle 2 bis 3 Tage gereinigt und desinfiziert werden. Dieses Prozedere sollte die ersten 2 bis 12 Monate durchgeführt werden, bis die Einstichstelle komplett abgeheilt ist. Das ist je nach der Veranlagung des Immunsystems unterschiedlich.

Welche Risiken und Gefahren verbergen sich hinter dem Stechen des Bauchnabelpiercings?
Viele vergessen, dass es sich beim Stechen immerhin um einen Fremdkörper handelt, der quasi in einen Teil des Körpers eingesetzt wird. Also versucht sich das Immunsystem zu wehren, und den Fremdkörper abzustoßen. Hierbei können größere Komplikationen entstehen, sodass viele diese Gefahren einfach unterschätzen. In manchen Fällen kommt es sogar zum Abszess und Eiter wird angesammelt, was im schlimmsten Fall zu einer Blutvergiftung führen könnte. Ist das eigene Immunsystem schwach, kann dies sogar tödlich sein. Auch muss unbedingt auf die Hygiene des Piercers geachtet werden. Ist diese nicht einwandfrei, können leicht HI-Viren (HIV) oder auch Hepatitis Viren übertragen werden.

Was ist, wenn ich irgendwann keine Lust mehr auf das Piercing habe?
Solltest du ab einem bestimmten Zeitpunkt keine Freude mehr an deinem Piercing haben, musst du damit leben, dass eine kleine Narbe vom Bauchnabelpiercing bleibt, und zwar dein Leben lang. Überlege dir als gut, ab du das wirklich möchtest und bereit dazu bist.

Welche Modelle und Motive sind gerade angesagt?
Solltest du dich doch für ein Piercing entscheiden, gibt es bei etlichen Läden oder Onlineshops verschiedene Modelle. Das Erstpiercing ist meist aus Kunststoff, da es für die Haut verträglicher ist, und hier weniger Entzündungen entstehen. Die typischen Bauchnabelpiercings bestehen hingegen aus 316L Chirurgenstahl. Reagiert man allergisch, so gibt es ebenfalls für das spätere Tragen Piercings aus Kunststoff.
Im Trend liegen im Moment bunte Bauchnabelpiercings. Diese sind meist im Silberlook, weil sie meist aus Chirurgenstahl gefertigt sind. Bei den Motiven sieht man im Moment viele bunte Steinchen. Aber auch für die Gothic Liebhaber ist was dabei. Ob nun Totenkopf, die Form eines Schlagrings, oder einfach nur Statements, hier wirst du definitiv fündig. Sogar Schwangerschaftspiercings sind in den unterschiedlichsten Ausführungen zu haben. Der Stab des Piercings ist aus Kunststoff, damit er flexibel bleibt. Bei den Anhängern sind die typischen Dinge, wie Babyfüßchen, oder auch „Boy“ oder „Girl“ in jeglichen Variationen zu haben.

Was Form und Farbe angelangt, kannst du deiner Fantasie (fast) unbegrenzten Lauf lassen. Ob nun Strass, Herzchen, Totenköpfe, Salamander oder Sternzeichen: Achte darauf, dass das Piercing eine gute Qualität aufweist, sodass du hier nicht am falschen Ende sparst und deine Entscheidung später bereust.

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